Voltaire
Friedrich der Große
Briefwechsel 

"Es gibt nichs Ähnliches in der Literaturgeschichte." Diesen Satz münzte der englische Historiker George P. Gooch auf den Briefwechsel zwischen Friedrich dem Großen und Voltaire. Und in der Tat: Allein schon durch seine Dauer steht der briefliche Austausch auf höchster europäischer Ebene einzigartig dar. Deutschlands vielleicht berühmtester Monarch und Frankreichs wirkungsmächtigster Philosoph tauschten sich 42 Jahre lang aus. Ihre Korrespondenz streift, was den Menschen bewegen konnte und kann: Gibt es einen Gott? Was ist der Ruhm? Was Freiheit? Ist Berliner Porzellan besser als chinesisches? Welchen Eindruck hinterlassen die Menschen von Westfalen? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und wo? In der Hölle? Sind die Deutschen dumm oder können sie sich bessern?

Zurück blieb das schriftliche Monument einer das Abendland mitgestaltenden Regsamkeit und der unvergleichlichen, aber stets stilsicheren Haßliebe zwischen preußischem Herrscher und französischem Freigeist. Mit diesem breiten, kommentierten Querschnitt ist die funkelnde und stets temperamentvolle Korrespondenz erstmals auf Deutsch zugänglich.

 

"Jeder Brief ein Musterstück geschliffenen Feinsinns."
Der Spiegel

"Kunst, Kultur, Religion, Politik, Gesellschaft, auch Kabale, nichts fehlt. Unterhaltung de luxe inbegriffen."
Welt am Sonntag

 
Bearbeitete Neuausgabe
dtv
2010

Wo es um Freundschaft geht. Aus dem Briefwechsel Friedrich der Große - Voltaire
Doppel-CD, Deutsche Grammophon, 1994

Übersetzung: Hans Pleschinski
Friedrich der Große: Loriot
Voltaire: Walter Jens

Hans Pleschinski (Hrsg.):
Voltaire - Friedrich der Große. Der Briefwechsel

Carl Hanser Verlag
2011
ISBN 978-3-446-23754-4
(Erstausgabe: Haffmans Verlag 1992)